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Frauenfrühstück

Erstes ‚Frauenfrühstück‘ nach der Sommerpause – zu dem natürlich auch, wie immer, männliche Gäste willkommen waren.

In dieser Runde ist es seit jeher guter Brauch, zwei Stunden lang gemeinsam Geist und Körper zu stärken. Kurzmeditation, Gesang, Gebet und Meinungsaustausch gehören daher ebenso dazu wie frische Brötchen, Kaffee, Käse oder Marmelade. Jede Zusammenkunft aber wird bereichert durch einen interessanten Beitrag eingeladener Referenten. So konnten sich die Teilnehmer/innen beispielsweise schon über ferne Länder und Städte wie Vietnam, Kambodscha oder Istanbul informieren, Vorführungen wie ‚Sandpainting‘ sehen  oder biblischen Erzählungen lauschen, deren historischer Zusammenhang anschließend erläutert wurde.

 

 

Heute, am 06. September 2017, hatte man sich eingestellt auf den Vortrag „1946 – Ankunft, Leben und Integration als Vertriebene in einem Dorf bei Ochsenfurt“ von Altbürgermeister Peter Wesselowsky.
Groß war daher die Verblüffung, als der Referent stattdessen zunächst alle Anwesenden einzeln fragte „Woher stammen Sie?“. Aus diesen persönlichen Antworten und anhand der dann gezeigten Bilder von Kriegszerstörung, Vertriebenen-Sammelstellen, Viehwagons zum Abtransport der Aussiedler oder Flüchtlingen in Barackenlagern entwickelte sich ein lebhafter Gesprächsaustausch. Etwa die Hälfte der Anwesenden stammte nicht aus Franken und konnte viel zu dem Gesehenen beitragen. Andererseits fanden sich die Hiesigen sofort wieder in alten Fotos vom ländlichen Leben auf einem fränkischen Bauerndorf nach dem Krieg, wo alles nach einer streng vorgegebenen Ordnung ablief, an die sich jede/r zu halten hatte.

Verwundert es, dass anschließend heftige Diskussionen entbrannten darüber, ob und was früher besser oder schlechter war als heute?! Und dass diese Frage auch nach dem gemeinsamen Vaterunser noch auf dem Heimweg erörtert wurde – ebenso wie die für Franken damals neuen Rezepte, die durch die Flüchtlinge eingeführt wurden?

Nächstes Mal wird ‚Israel‘ Hauptthema beim Frauenfrühstück sein. Freuen Sie sich darauf! (kvt)

Mehr Bilder  hier ...

 

Wie ist es doch mit Bier so schön,
Wenn Paulaner sich beim Stammtisch seh’n! (kvt)

Am 4. September 2017 war es wieder soweit: in der Gaststätte ‚Jahnwiese‘ traf sich eine fröhliche Runde von Leuten, die sich St. Paul verbunden fühlen und für die Gemeinde interessieren.

Natürlich gab es nach der Sommerpause vieles zu bereden. Neues aus St. Paul wurde ebenso verhandelt, wie aktuelle Tagesthemen und andere Dinge. Es wurde erzählt, beratschlagt, gewitzelt, empfohlen, gelacht, gerätselt und diskutiert. An Schlagwörtern tauchten u.a. auf

·         das Kanzler „Duett“ und das Fünfer-Duell,

·         die SPD in der Opposition,

·         Fitness-Studios und Yogalehrer,

·         verschiedene Methoden, sich von Besitz zu trennen,

·         die Baufälligkeit der Kirche und der Arbeitsbeginn neuer Mitarbeiterinnen im Pfarramt,

·         eine Schatzsuche in Heidingsfeld, veranstaltet durch die Heidingsfelder Selbstständigen,

·         die Belegung eines Doppelzimmers zusammen mit einem Unbekannten zur Kostenersparnis,

·         die Anbringung einer Markise an einer gedämmten Hauswand,

·         Pommes-Zubereitung zuhause, auswärts und insbesondere in Flamen,

·         der 3:0 Gewinn der Kickers gegen Lichtenfels,

·         Theaterspielen, Zivilcourage, Mut und Frömmigkeit,

·         Ärzte mit und ohne Geduld bzw. Zeit für die Patienten.

Wäre da nicht auch ein Thema für Sie dabei gewesen – oder hätten Sie nicht auch einmal Lust mitzumachen?  Der nächste Stammtisch trifft sich am 10. Oktober um 19 Uhr am gleichen Ort

 

Klappe die Erste

 

Nach dem wir, der Kinderchor, erfolgreich unseren Tag auf dem Schiff verbracht hatten, wollten wir ein neues Projekt meistern. Da flatterte uns der Filmwettbewerbs des Dekanats „Schrift trifft Film“ herein und wir dachten uns, da machen wir mit. Doch welchen Bibeltext sollten wir wählen, denn ein Kinderchor muss im Film schließlich auch singen. Für St. Martin und die Weihnachtsgeschichte war es noch zu früh...“to my hooday“ - da war die Idee, wir spielen die Geschichte des sinkenden Petrus nach, mit Schiffen, Wasser und Soldaten?

 

Nein, natürlich ohne Soldaten, aber mit Kindern und Jüngern, selbstgebastelten Kulissen und Playmobilfiguren.
Schnell stellten wir fest, dass die Zeit in der Kinderchorprobe nicht ausreichte, somit trafen wir uns am 08.07.17 um 10 Uhr im Gemeindehaus zum 1. Kinderchortag und drehten unseren Film.

Nach zwei Stunden war alles im Kasten – 15 Minuten Film, eine absolute Meisterleistung und Übung der Konzentration.
Ein falscher Ton und wir mussten neu beginnen, dabei lag die Perfektion nicht bei der Chorleiterin.

Punkt 12 Uhr waren die Mägen leer und alle Energie aufgebraucht, eine Stärkung musste her. Was hätten wir nicht ohne die Muttis gemacht – Pizza und Kuchen wurden gebacken, damit wir gemeinsam Mittag essen und uns wieder stärken konnten. Gegen 14 Uhr gingen alle glücklich und geschafft nach Hause. Nun hoffen wir auf eine gute Platzierung. Bitte alle ganz fest die Daumen drücken!

Mehr Bilder hier!

(Fotos und Bericht: Rebekka Leitloff)

Das Ende einer Ära (kvt)

 

Haben Sie es auch bemerkt? Am 1. August 2017 ist im Pfarrbüro eine Ära zu Ende gegangen, ja gewissermaßen hat ein Familienunternehmen seinen Betrieb eingestellt:

Evi Engelbrecht, seit über 22 Jahren der ruhende Pol im Pfarrbüro, hat dieses verlassen. 1995 hatte sie hier ihre Mutter, Elisabeth Gebhard, abgelöst und seither unter Mithilfe ihres Vaters Robert gearbeitet, der viele Botengänge für sie erledigt und sich jetzt ebenfalls zurückgezogen hat.

Nach ihrem beruflichen Werdegang gefragt, berichtet Frau Engelbrecht, dass sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin an der Würzburger Fachakademie St. Hildegard gemacht hat und dort noch ein weiteres Jahr beschäftigt war, bevor sie zum Kindergarten St. Paul wechselte. Aus familiären Gründen pausierte sie ab 1989. Einige Jahre später brachte sie sich mit zunächst sieben  Wochenstunden mit dem Schwerpunkt ‚Finanzen’ im Pfarrsekretariat ein. Im Laufe der Jahre vergrößerten sich ihre Stundenzahl und auch ihr Tätigkeitsfeld. Kirchenchronik, Abrechnungssystem, Registratur etc. galt es zu bewältigen – und vor allem war es wichtig, ständig an weiterbildenden Kursen der Landeskirche teilzunehmen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Ende der 90er Jahre jedoch, bei der Einführung von Computer und EDV, gab es keine offizielle Unterweisung -  dies musste man sich alles selbst erarbeiten!

Zusätzlich zu ihrem Einsatz als Pfarrsekretärin übernahm Frau Engelbrecht den stellvertretenden Vorsitz der Mitarbeitervertretung des Dekanats für ca. 700 Beschäftigte.

 

 Als ihr vor zwei Jahren die Möglichkeit geboten wurde, ein paar Wochen in einem Kindergarten in der Sanderau auszuhelfen, tat sie dies mit großer Freude – und dachte seither immer wieder über eine Rückkehr in ihren ursprünglichen Beruf nach.

Fasziniert von den spontanen Lebensäußerungen der Kinder, ihrer Anhänglichkeit und Lebendigkeit – aber auch getragen durch die Sympathie, die ihr von ihrem neuen  Mitarbeiterteam entgegengebracht wird, wie auch dem Verständnis aller im Pfarramt Verbleibenden, hat Evi Engelbrecht nun den Schritt gewagt und arbeitet wieder als Kindergärtnerin in St. Paul.

Ob sie sich dort aber auch der  Beschäftigung hingeben kann, die sie im Pfarramt nach eigener Angabe am liebsten ausgeführt hat? Man glaubt es kaum: sie zählt gerne Geld – und am liebsten die Kollekte nach Weihnachten…  !

 

   

 Liebe Frau Engelbrecht, noch einmal dankt Ihnen hier die gesamte Gemeinde     St. Paul aus ganzem Herzen für Ihre lange Zeit im Pfarramt – Ihre Sorgfalt, Zuverlässigkeit, Geduld und immerwährende Freundlichkeit! Vergelt’s Gott!

 

Keller-Erlebnistour mit Pfützen-Hopping (kvt)

 

Heiner Ratsch, verantwortlich für den ‚Kulturtreff in St. Paul‘, hatte wieder einmal einen Treffer gelandet, als er in diesem Rahmen am Dienstag (25.07.2017) einen Rundgang durch historische Keller und Gewölbe in Heidingsfeld anbot. Als versierte Begleitung hatte er die bestens informierte Renate Wohlfart gewonnen, ein viel geschätztes und den meisten bereits bekanntes ‚original Hätzfelder Gewächs‘.

Über vierzig bunte Anoraks und Regenschirme folgten der Führerin an und durch vier historische Örtlichkeiten. Zunächst galt es, ausgerüstet mit Gruben- und  Taschenlampen, den ehemaligen Eiskeller der früheren Frankenbräu-Brauerei unter der heutigen Jahnhöhe zu erkunden. Alle waren froh, dem Dauerregen erst einmal entkommen zu sein und sammelten sich in dem vorderen großen Gewölbe, dessen Decke mit Planen ausgeschlagen war, die an einigen Stellen durchhingen. Als jemand dagegen tippte, ergoss sich ein Schwall durchgesickerten Regenwassers auf einen schnell zur Seite springenden Besucher – was natürlich große Erheiterung bei den Nicht-Betroffenen verursachte. Bei dem Gang durch die verwinkelten Räumlichkeiten erfuhr man, dass von den ursprünglichen Kelleranlagen aus dem 18. Jahrhundert nur noch etwa ein Viertel begehbar sind und der Rest nach dem 2. Weltkrieg mit Schutt verfüllt wurde, nachdem v.a. der große Gewölbekeller in dieser Zeit als Luftschutzbunker gedient hatte. Aber auch von anderen Nutzungen des Kellers wussten Besucher zu berichten: er wurde zur Champignon-Zucht verwendet und war auch Übungsplatz für den Spielmannszug, der hier ungehört ‚Marschieren mit Musik‘ üben konnte.

Nächster Halt war das Elternhaus von Frau Wohlfart in der Klopfergasse, ein bäuerliches Anwesen „so alt wie die Residenz in Würzburg“. Die hier zu besichtigenden Kellerräume liegen alle ebenerdig, weil die Heidingsfelder ‚Unterstadt‘ auf relativ feuchtem Grund steht und es vor 300 Jahren noch nicht möglich war, die Häuser mit Wannen gegen das Grundwasser zu schützen.

In der ‚Oberstadt‘, nahe der Laurentius-Kirche, ging es dann auf einer hölzernen, am Schluss  unebenen Stiege steil hinunter in einen unterirdischen Gewölbekeller.

 

Hier stehen immer noch große Holzfässer und zeugen von der ehemaligen Nutzung als Weinkeller durch den Besitzer, der selbst in der nicht unterkellerten Klingenstraße gewohnt und dieses Kellergewölbe in der höher liegenden ‚Oberstadt‘ für seine Zwecke erworben hatte. Und natürlich war auch dieser Keller im Krieg als Luftschutzraum verwendet worden, wie man zwei bewegenden Zeitzeugenberichten entnehmen konnte, die Frau Wohlfart an Ort und Stelle vorlas.

Nach etwa 1 ½ Stunden lehrreicher Ausführungen, heil bewältigter Tour durch dunkle Gewölbe und gut überstandenem ‚Pfützen-Hopping‘ erreichte man als Highlight und letzte Station den Winzerkeller im historischen Zehnthof. Hier hatten die Heidingsfelder Bauern und Winzer schon im 16. Jahrhundert ihren Zehnt an Wein und Getreide dem Würzburger Stift St. Burkard abgeben müssen. Der heutige Winzerkeller mit seinen meterdicken Mauern ist nur ein Teilstück des einst riesigen Weinkellers und seit 1989 von der Stadt Würzburg an den Heidingsfelder Winzerverein verpachtet.

 In schöner Anpassung an das Ambiente bekamen die Besucher hier zum Abschluss der Veranstaltung einen Schluck des vorzüglichen ‚St.-Paul-Weins‘ serviert, was einige dazu veranlasste, gleich einen oder mehrere Bocksbeutel käuflich zu erwerben und sich über die nächsten Angebote des ‚Kulturtreffs‘ zu informieren

Mehr Bilder (Thiedmann/ Veit) hier ...

 

16. Juli 2017: Sommerfest in St Paul (kvt)

 

Prall gefüllt die Kirche. Mit Blumen und Bastelarbeiten bunt geschmückt Altar und Kirchenschiff. Frohgestimmt und lächelnd Alt und Jung, Groß und Klein dicht gedrängt in den Bänken: Es ist Sommerfest in St. Paul! Das erste nach langen Jahren des Umbaus.

 ‚Spitze, dass du da bist – lasst uns feiern…‘ ist das Motto des Tages. Die reiche Vielfalt des Gemeindelebens zeigt sich in diesem Gottesdienst. Er beginnt mit dem Einzug  der Kita- und Kinderchor-Kinder, die gleich mit einem fröhlich gesungenen und gespielten  „Hallo, ciao, ciao, guten Tag, Moin, Moin“ alle Herzen erobern.

Statt einer Predigt wendet sich Pfr. Schmidt mit einer zentralen Frage an die Anwesenden und interviewt die Kinder: „Wer ist bei Gott wichtig?“ – schließlich stellten auch schon die Jünger ähnliche Fragen an den Herrn Jesus. Über alle möglichen Umwege („Wer ist der Größte in der Mäusegruppe?“ „Welcher Konfirmand hat die größte Schuhgröße?“ „Wer im Kinderchor singt am lautesten?“, sogar das Aufstellen von 12 Männern als ‚Jünger‘ im Altarraum und die Vorstellung des jüngsten anwesenden Babys) kommt heraus, dass im übertragenen Sinn alle Menschen vor Gott gleich sind, gleich groß und gleich wichtig – und v.a. sollen alle wieder werden wie die Kinder: offen für den Himmel, offen für Gott und voller Vertrauen.

‚Spitze, dass ihr da seid…‘ ruft Vikar Michael Thiedmann auch den 15 neuen Konfirmand/Innen des Jahrgangs 2017/18 zu, die er namentlich vorstellt. Die jungen Leute versammeln sich vor den Augen der Gemeinde und erhalten von zwei Konfi-Helfern ihre Unterrichtsbibeln.

Und noch einmal heißt es diesmal  ‚Spitze, dass du da bist bleibst!‘  Mit einem kleinen Geschenk und herzlichen, persönlichen Dankesworten verabschiedet Pfr. Schmidt Frau Evi Engelbrecht, die langjährige Sekretärin, aus dem Pfarramt – und ebenso herzlich wird sie von Alexandra Meule im Kita-Team willkommen geheißen, wo sie bereits vor einigen Wochen eingestiegen ist. Frau Engelbrecht ergreift selbst das Wort, dankt für Vertrauen und Unterstützung in 22 Jahren und, verschmitzt lächelnd, meint sie, dass sie nach ca. 70 Statistiken, 144 Trau-Urkunden, je 540 Tauf- und Konfi-Urkunden sowie 193 600 ausgezählten Monatsgrüßen sich jetzt darauf freut, wieder in ihrem eigentlichen Beruf als Erzieherin mit Kindern arbeiten zu können.

Nach dem Festgottesdienst und dem heiteren Abschlusskanon ‚Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der Sommer...‘ zusammen mit dem Kinderchor geht es hinaus ins Freie, wo die Außenanlagen eingeweiht werden.

 

Natürlich werden Reden gehalten, das obligate rote Band zerschnitten – und endlich die Schlacht am Buffet eröffnet.  Leider wollen einige noch nicht einmal den letzten Auftritt des Kinderchores abwarten, um als Erste an ihre Essensbons zu kommen…

 Wie angekündigt, soll das Sommerfest um 15 Uhr zu Ende gehen, wobei eine Stunde vorher zum Ausklang in der Kirche St. Paul ein Konzert für Violine und Orgel stattfindet. Gemeinsam mit Dipl. Kirchenmusikerin Rebekka Leitloff an der Orgel musiziert die Violinisten Franziska König – eine Künstlerin mit internationaler Konzerterfahrung.

Nach einer Händel-Sonate für Violine und Orgel von der Empore hören und erleben die (leider wenigen) Zuhörer jetzt vorne im Altarraum eine brillante Geigerin, die in ausgewählten Stücken von E. Ysaye und J. S. Bach ihre ganze Kunst zum Besten gibt: mal laut, mal leise, mal schnell, mal langsam – selbstverständlich immer auswendig – bringt sie die Gäste zum Staunen mit Trillern, Doppelgriffen, Flageolett, Glissando, Pizzicato u.v.m.

Vikar Thiedmann dankt im Namen aller für die faszinierende Darbietung und genießt, wie auch die anderen Zuhörer, zum Ausklang noch einmal Violine und Orgel in J. Rheinbergers Abendlied und Pastorale aus op. 150.

Als die Konzertbesucher die Kirche verlassen, sehen sie immer noch einige ‚sesshafte Festbesucher‘ gemütlich an Bierbänken vor dem Gemeindehaus sitzen…

 Zurück bleibt die Gewissheit: Das Sommerfest 2017, es war schön – auch, wenn man es nicht immer allen recht machen kann. Ein großes Dankeschön allen, die sich für diesen Tag eingebracht und ihn ermöglicht haben!

Mehr Bilder hier ...

  

Gemeinsam auf dem Weg - Konfi-Freizeit vom 30.6. - 2.7.

 

Bisher hatten sie sich zweimal am Mittwochnachmittag für ein erstes Kennenlernen getroffen. Dabei kannten sich einige bereits aus der Schule, andere waren sich noch fremd. Aber das hat sich spätestens mit dem vergangenen Wochenende geändert: Denn die 15 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden unserer Kirchengemeinde verbrachten dieses Wochenende auf der Burg Rieneck.

Die Konfi-Freizeit vom 30. Juni bis 2. Juli markierte damit den Startpunkt für die kommenden Monate, in denen die Jugendlichen bis zu ihrer Konfirmation 2018 gemeinsam unterwegs sind. Was sie dabei erwartet und was sie sich von dieser Zeit wünschen und erhoffen, überlegten sich die Konfirmanden zusammen mit neun ehrenamtlichen Teamern des letzten Jahrgangs, Vikar Michael Thiedmann und Pfarrer Stephan Schmidt. Einander zu vertrauen, sich untereinander zu respektieren und gegenseitig zu unterstützen sind nur einige Aspekte, die zum Gelingen dieser Zeit dazugehören. Dies konnten die Jugendlichen im Hochseilgarten der Burg dann auch gleich erproben. In schwindelerregender Höhe kam der eine oder andere durchaus an seine Grenzen, die jedoch durch die Hilfe und Unterstützung der Mit-Konfirmanden überwunden werden konnten. Davon konnte dann auch so mancher kurzer Regenschauer die Konfis nicht abhalten.

Viele Spiele für den gemeinsamen Spaß, ein bunter Abend mit schauspielerisch beeindruckenden Einlagen und ein gemütlicher Ausklang am Lagerfeuer mit Stockbrot gehörten natürlich auch dazu. Letztlich verging die Zeit wie im Flug. Dass die Konfirmanden nicht nur selbst eine starke Gemeinschaft bilden, sondern mit anderen Christen zu einer weltweiten Gemeinschaft gehören, feierten zum Abschluss alle miteinander in einem selbst vorbereiteten Gottesdienst mit Abendmahl.
 

Michael Thiedmann

 

Paulini Gottesdienst am 11.06.2017 (kvt)

 

Es hüpft, es läuft, es krabbelt, es rennt und springt, es lacht und quietscht, es trällert und trappelt, schreit, singt, tanzt und summt.

Nach Jahren ist endlich wieder Kindergottesdienst in St. Paul: ‚Paulini‘ – eine Verschmelzung aus dem Namen der Kirchengemeinde und dem Wort ‚Mini‘.
Die größeren Kinder erkunden neugierig das Kircheninnere, die kleineren schmiegen sich noch etwas ängstlich in die Arme ihrer Eltern. Aber schnell tauen auch sie auf, als Pfr. Stephan Schmidt erst einmal alle in die Mesnersakristei führt und ihnen zeigt, wie die Glocken geläutet werden.
„Lasset die Kinder zu mir kommen…“ (Mat. 19,14) ist die Grundlage für Kinderpredigt dieses Sonntags. Dazu gibt es noch eine ‚richtige‘ Taufe und viele der kleinen Besucher haben ihre eigenen Taufkerzen mitgebracht und aufgestellt.

Als ‚unbeteiligtes Gemeindemitglied‘ sitze ich in der Bank und genieße das fröhliche Treiben um mich her, denn ich bin weder Eltern- noch Großelternteil, gehöre auch nicht der Taufgesellschaft an und nicht dem Helferteam des Tages. Wie schön ist es, das quirlige Leben, die Spontaneität der Kinder und den unbekümmerten Ausdruck ihrer Gefühle zu erleben:

das Staunen beim Einsetzen der Orgel,
den Spaß an der Bewegung bei Gebeten, Liedern und Schluss-Segen,
die Aufregung und Vorsicht beim Entzünden der Kerzen,
den Eifer beim Schmücken des Taufsteins,
die Begeisterung beim Einfüllen des Taufwassers und auch
den Nachahmungstrieb, der einige veranlasst, ihren Eltern ebenfalls mit Wasser ein Kreuzzeichen auf Stirn, Wange oder Arm zu malen, nachdem sie selbst von Pfr. Schmidt gesegnet worden sind.



Paulini-Gottesdienste soll es in Zukunft regelmäßig geben:

Kommt und seht! Es ist eine Freude!

Nächste Termine: Samstag, 16.09., 17.00 Uhr

                                Samstag, 21.10., 17.00 Uhr

 

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Aus unseren Kirchenbüchern (Stand 23.07.17)

Kirchlich getauft wurden:

Ludwig Christoph Macht am 24.06.2017,  Rosa Herud und Bianca Bochdam am 15.7. 2017.

 „Der Herr ist mein Hirte“


Kirchlich getraut wurden:

Giulia Huter und Michael Neuwirth am 22.07.2017,
Gyula Biro und Tünde Szasz am 22. 07. 2017.

„Nun aber bleiben Glaube, Liebe, Hoffnung.“
 

Kirchlich beigesetzt wurden:

Ilse Horn, 93 Jahre, am 05.07.2017, Dorothea Seitz, 81 Jahre, am 19.07.2017,
Rolf Rüdiger Herbick, 65 Jahre, am 18.07.2017
Herta Zimmermann, 103 Jahre, zuletzt Uttenreuth, am 21.07.2017

 „Der Herr ist König.“

 

 

 


Fragen und Anregungen bitte an

Friedrich Veit

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