Berichte

    Startseite

    Aktuelles
    Berichte
    Gottesdienste
    Allg. Info

    Kirchenvorstand
    Gruppen
    Kantorei
    Termine
    Mitarbeiter/Kontakte

    Kita
    Kids und Jugend

    Taufe
    Konfirmation
    Trauung
    Todesfall
    Diakonie
    Historisches
    Bilder

 

     

Kontrastprogramm (kvt)

 „Würzburg - Helau!“
Sonntag, der 11. Februar 2018, ist Faschingssonntag. In Würzburg sammelt sich das Narrenvolk zum größten Gaudiwurm Bayerns. Im Vorgriff auf die Landesgartenschau will man unter dem Motto ‚Würzburg blüht auf‘ durch die Stadt ziehen.

„Hätzfeld - Helau!“
Natürlich nehmen auch Kostümierte und Gruppen aus Heidingsfeld, d.h. Hätzfeld, am Würzburger Faschingszug teil - allen voran die renommierte Gilde Giemaul. Bunt gekleidet, hoch gestimmt und fröhlich winkend strebt man der Innenstadt zu.

„Hätzfeld – Helau!“
So klingt es auch in der Heidingsfelder Kirche St. Paul von der Kanzel. Hier aber ist kein ausgelassenes Faschingstreiben. Im Gegenteil: Sehr gespannt wartet man an diesem Sonntag Estomihi auf die Predigt des Vikars. Michael Thiedmann hält seinen Examensgottesdienst. Von der Kanzel aus sieht er in viele Gesichter, auf denen sich bei diesen seinen ersten Worten ein Lächeln ausbreitet. So kennen sie ihren Vikar: immer aktuell, immer für eine kleine Überraschung gut.
Fasching hat viele Facetten - auch
unbequeme Wahrheiten werden gerne in Büttenreden verpackt - aber das Thema ‚Karneval‘ dient nur als Einstieg. Es wird ernst. Predigttext ist Amos 5, 21ff. Ein schwieriger, ein sperriger Text. Die Zuhörer holen tief Luft, als die verstörenden Worte des Propheten vorgelesen werden. Vikar Thiedmann jedoch zeichnet ein Zeit- und Sittengemälde der damaligen Zeit, stellt Überlegungen an, wie wir heute auf entsprechende Vorwürfe reagieren würden, wiederholt Gedanken der Konfis, ob ein Engagement bei Streetworkern oder in einer Kindertagesstätte nicht sinnvoller wären als der Besuch eines langweiligen, nutzlosen Gottesdienstes mit Liedern, deren Texte teilweise uralt und unverständlich sind. Souverän schlägt er eine Brücke von der Welt des Amos zur westlichen Welt des 21. Jahrhunderts. Dort wie hier ließen Jahre des Friedens und wirtschaftlicher Aufschwung die Menschen reich, selbstsüchtig und übermütig werden. Die Schere zwischen Arm und Reich klaffte und klafft immer weiter auseinander. Laut der britischen Hilfsorganisation Oxfam verfügen die acht reichsten Männer über ein ähnlich großes Vermögen wie die ärmste Hälfte der Weltbevölkerung in ihrer Gesamtheit. Dazu kann Gott nicht schweigen; Dankopfer für Dinge, die anderen geraubt und weggenommen werden, kann Gott nicht gut heißen! Hier wird das Recht nicht offenbar, Gerechtigkeit wird nicht beachtet und die Beziehung zu Gott zerbricht!
Dennoch strömen Recht und Gerechtigkeit, wenn die Menschen sich zu Gott halten. Gott kennt uns, weiß um die Fehler, die zum menschlichen Leben gehören. Mit aller Schuld, aber auch mit unserem Dank dürfen wir zu Gott kommen und ihn bitten um den Blick für seine Gerechtigkeit. Jedwede Maskerade dürfen wir fallen lassen und dann doch erkennen: Gott bleibt uns treu! So ist auch ein Gottesdienst nicht vergeblich, in dem wir ernst und ehrlich Gott begegnen. Hier können wir Kraft für unser Leben schöpfen, denn Gottes Gerechtigkeit strömt hinein zu uns in unsere Welt.

Spannung und Anspannung lösen sich auf. Zu den fröhlichen Klängen von Thomas Riegels „Orgeldrehwurm“ begeben sich Gottesdienstbesucher und Vikar hinüber ins Gemeindehaus, wo bereits der Kirchenkaffee einladend duftet. Über eines ist man sich einig:
Wenn der Narrenruf „Helau“ wirklich von „Halleluja“ herrührt, so ist jetzt ein dreifach donnerndes Helau angebracht:

„Vikar Michael Thiedmann - Helau!“
„Mentor Stephan Schmidt – Helau!“
„Sankt Paul - Hätzfeld – Helau!“

 

Mehr Fotos vom Kirchenkaffee hier!

 

"Märchenhafte" Spende für unsere KiTa (Text: KiTa)

Die Theaterspieler von St. Paul überraschten uns Anfang Dezember 2017 mit einer Spende über 350€. Nach einer erfolgreichen Aufführungszeit mit dem Stück „Rumpelstilzchen“, mit immer ausverkauften Vorstellungen, bedankt sich die Kita St. Paul nun für die großzügige Spende.

Das Geld investiert die Kindertagesstätte in das diesjährig geplante Kunstprojekt mit anschließender Vernissage (im Juni 2018) im Gemeindehaus.

Mehr Bilder (Märchenspieler) hier!

 

So geht's zu am St.Paul-Stammtisch (fvt)

           

 

Weihnachten rückwärts (kvt)

Es ist wie überall: Abschmücken und Abbauen geht schneller. Auch in der Kirche St. Paul, wo fleißige Helfer sich am 26. Januar 2018 des Weihnachtsschmucks annehmen: rote Weihnachtssterne wechseln vom Altar in die Sakristei, goldene Sterne verschwinden vom Christbaum, Lichterketten werden abgenommen, entwirrt und weggepackt, die Krippe in ihre Bestandteile (Figuren, Haus, Moos, usw.) zerlegt, sorgfältig eingeschlagen und in ihr ‚Sommerlager‘ gebracht. Zum Schluss muss noch der große Tannenbaum entsorgt werden.

       

Bei den Gebrüdern Grimm ziehen im Märchen „Die sieben Schwaben“
der Herr Schulzder Jackli, der Marli, der Jergli, der Michal, der Hans und der Veitli
mit und an einem langen Spieß in die weite Welt um Abenteuer zu bestehen. In St. Paul sind es nicht sieben, sondern nur fünf:
der Herr Heiß, der Michael, der Harald, die Priska und die Veitin, die fotografiert.

In der weiten Welt vor der Kirche (die Absperrung des Kirchplatzes ist nicht mehr da!)  besteht das Abenteuer darin, den großen Baum aus seinem Ständer zu lösen, seiner Zweige zu berauben, den Stamm zu zersägen, alles auf einem Hänger unterzubringen und abzufahren.

Damit ist Weihnachten vorbei. Die „Sonntage nach Epiphanias“ sind vergangen. Das Kirchenjahr wendet sich der Passionszeit und Ostern zu.

Weitere Bilder hier

 

Herzlichen Glückwunsch! (kvt)

Alle Paulaner sind stolz auf ihre Organistin Rebekka Leitloff und darauf, mit ihr eine ‚echte Diplom-Kirchenmusikerin‘ in ihrer Gemeinde zu haben. Wie leicht kann man sich daran gewöhnen, immer hervorragende Musik im Gottesdienst zu hören! Auch die Auftritte von Kantorei und Kinderchor sind in der Kirchengemeinde einigen fast schon selbstverständlich – ebenso wie viele andere Konzerte, die Rebekka Leitloff für St. Paul organisiert – zuletzt das viel beachtete Benefizkonzert des Posaunenchors aus Reichenberg am 14.01.2018.

 Aber wissen Sie auch, dass ‚Kirchenmusikerin in St. Paul‘ nur ein Teil von der Arbeit der Rebekka Leitloff  ist? Dass sie v.a. auch als ‚Dekanatskantorin‘ tätig ist und als solche Orgel- und Klavierunterricht erteilt, den Posaunenchor ‚Moenus Brass‘ leitet, sich bei dekanatlichen Veranstaltungen wie demnächst der Landesgartenschau 2018 engagiert u.v.m.?

Dass sie außerdem im Dag-Hammarskjöld-Gymnasium unterrichtet? Dass sie Lehrkraft an der Dekanatsmusikschule für alle Blechblasinstrumente ist? Dass sie musikalische Früherziehung in der Kita gibt?

 Seit Mitte Januar kann „unsere“ Organistin sich mit einem weiteren Titel schmücken: sie ist nun offiziell die Leiterin des Bezirksposaunenchors, der sich aus den Bläsern des gesamten Dekanats zusammensetzt. Vielleicht haben Sie schon einmal davon gehört -  alle zwei Jahre trifft sich der  Bezirksposaunenchor außerhalb seiner regelmäßigen Proben zu einem Bläserwochenende in Rothenburg, und möglichweise haben Sie ihn auch schon einmal bei besonderen Veranstaltungen erlebt, wie z.B. bei einem Stadtfest-Gottesdienst.

 Die Gemeinde St. Paul freut sich mit über diese schöne Ernennung und gratuliert aufrichtig!

 

Es rollt in der KITA St. Paul… (kita)

kurz vor Weihnachten überraschte uns Familie Müller, stellvertretend für die Firma Hofmann,

 

mit drei großen Treckern mit Anhängern und einem Scheck über 500€ .
Die Kinder waren vor Freude außer Rand und Band und testeten die Fahrzeuge gleich in der gesamten Kita.
Bis die Winterzeit zu Ende ist, dürfen die Trecker auch im Innenbereich der Kita genutzt werden, bevor die Kinder dannim Frühjahr die Fahrzeuge in unserem Außenbereich richtig         ausfahren können. Wir bedanken uns herzlich bei der Firma Hofmann.


(Fotos: KiTa)

 

Mitarbeiterdanktag, 17. Januar 2018 (kvt)

Gelöst und fröhlich trafen die 65 angemeldeten und ein paar weitere Gäste im Gemeindehaus ein. Vorbei an dem bereits verführerisch aufgebauten kalten Buffet und verlockend duftenden Suppentöpfen gelangte man in den einladend vorbereiteten großen Saal, wo man sich in verschiedenen Tischgruppen zusammenfand und gespannt der Dinge harrte, die kommen würden.

Pfarrer Stephan J. Schmidt und seine beiden jungen Helfer, Vikar Michael Thiedmann und Diakonin Magdalena Kurth, hatten alles bestens geplant und führten durch den Abend. „Gott sei Dank - nach vier Jahren Bauzeit endlich wieder im eigenen Gemeindesaal“, meinte Pfr. Schmidt in seiner Begrüßung und war sichtlich froh, für diese Veranstaltung nicht wieder, wie in den vorangegangenen Jahren, woanders Asyl gesucht haben zu müssen. Glücklich und entspannt hieß er alle seine Mitarbeiter/Innen und die Ehrenamtlichen in der schönen neuen Umgebung willkommen – Jung und Alt, Kindergartenteam und Seniorengruppenleiter, Konfi-Teamer und Märchenspieler, Musizierende und Kirchenvorstände, Mitwirkende im Gottesdienst, bei Umbaumaßnahmen, mit sozialem Engagement, beim Austragen des Monatsgrußes und… und… und. Alle waren da, alle freuten sich auf die gemeinsamen Stunden, alle öffneten sich dem Miteinander und nahmen vergnügt teil am wohl durchdachten Programm.

Den geistlichen Impuls setzte Diakonin Kurth mit Gedanken zum Epheserbrief des Paulus „Was die Gemeinde zusammenhält“. Danach brachte sie Bewegung in die Anwesenden, indem sie die Damen und Herren abwechselnd Teile des Liedes „Halleluja – preiset den Herrn“ bzw. dessen kisuahelischer Version „Halleluja, Tumsifuni“ singen und dazu aufstehen und sich setzen ließ.

Nun war endgültig der Bann gebrochen. Lachen und laute Unterhaltung brachen sich Bahn, und den vom ‚Nachbarn von St. Paul‘ Herrn Wimmer, dem Besitzer des Hotels ‚Fischzucht‘, dankenswerterweise und großzügig gesponserten kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken wurde eifrig zugesprochen. Es folgte, von vielen neugierig erwartet, der bereits vorher angekündigte nächste Höhepunkt des Abends: Das Quiz "Der große Preis 2018".

Die Gäste mussten sich in fünf Tischgruppen zusammentun und jeweils einen gemeinsamen Namen für sich finden. Es sei dahingestellt, wie aussagekräftig die gewählten Bezeichnungen ‚Musik‘, ‚Die Kleinen‘, ‚Turmfalke‘, ‚Paulaner‘ und ‚Rose‘ waren. Das ‚theologische Dreigestirn‘ Schmidt-Thiedmann-Kurth jedenfalls hatte fünf Rate-Kategorien vorgesehen, in denen man jeweils bis zu 500 Punkte erringen konnte:

1. Wir dienen. St. Paul
2
. Bares für Rares. Bibel

 

3. Einsatz in vier Wänden
4. Nach Luther ist vor Luther
5. Dingsda – von St. Paul

Bei den Kategorien 1 – 4 galt es die gestellten Fragen zu beantworten. Kategorie 5 aber zeichnete sich dadurch aus, dass mit einem Beamer auf die herabgelassene Großleinwand  Kindergartenkinder projiziert wurden, die auf ihre Weise die zu erratenden Begriffe umschrieben. So gab es großes Hallo, als „jemand, der schon ganz lange da ist und für uns kocht“ oder „jemand mit ganz weichen Haaren, der gerne Leckerli isst“ sich als die Reinigungskraft Frau Sulzer bzw. der Therapiehund Pauli herausstellten. Aber auch die Aufgaben der anderen Sparten hatten es in sich: Wissen Sie z.B. wie viele Großcontainer Schutt und Müll von Ehrenamtlichen beim Umbau aus dem Gemeindehaus entsorgt wurden? (5). Oder wie das erste von Luther auf der Wartburg übersetzte Werk heißt? (Septembertestament). Kennen Sie die beiden lebendigen Engel von St. Paul? (Frau Engelbrecht und Frau Lohrengel). Welches Relief befindet sich an der Lukaskirche – und wie ist die zugehörige Bibelstelle? (Das Gleichnis vom verlorenen Sohn – Lukas 15, 11-32).  Viele Rätselnüsse mehr galt es zu knacken, oft begleitet von heftigen Diskussionen, Vorsagen, Protest und vor allem Gelächter. Schlussendlich standen die Gewinner fest und wurden für ihren Einsatz mit Sachpreisen ausgezeichnet: Memoblocks mit Luthers Thesen, Plastik-Eierlöffel und Playmobil-Lutherfiguren fanden ihre überraschten Besitzer.

Die gute Stimmung im Saal schlug hohe Wellen. Wer schon vor dem Quiz die Veranstaltung verlassen hatte, hatte mit Sicherheit verpasst, wie munter und locker es in der Gemeinde St. Paul zugehen kann.

Diesen Frohsinn im Vertrauen auf Gott in den Alltag mitzunehmen war denn auch der vor dem Segen in seinem Schlusswort geäußerte Wunsch von Vikar Thiedmann, der, wie hinter vorgehaltener Hand getuschelt wurde, an diesem Abend zu Hochform aufgelaufen war obwohl – oder vielleicht gerade weil – er zur Zeit mitten in Examensnöten steckt.

Im Namen der ganzen Gemeinde dabei ein gutes Gelingen, lieber Herr Thiedmann; Ihnen, Frau Kurth und an erster Stelle Pfr. Schmidt ein aufrichtiges Dankeschön für den gelungenen, unbeschwerten  Mitarbeiterdankabend!



Mehr Bilder  hier ...


Reichenberger in Heidingsfeld
 
(kvt)

Fast war es wie Weihnachten: die Kirche voll und wer zuletzt kam, fand keinen Platz mehr in den vorderen Bänken!

Am 14. Januar begeisterte der Posaunenchor Reichenberg unter der bewährten Leitung von Norbert Daum zum vierten Mal seit 2015 mit einem Benefizkonzert in St. Paul -  diesmal gänzlich zugunsten des neuen Gemeindezentrums der Heidingsfelder Kirchengemeinde.

„Ein neuer Anfang“ (Jens Uhlenhoff): so der Titel des ersten Stückes, das vielversprechend mit mächtigen Posaunen- und Trompetenklängen das Konzertjahr 2018 in St. Paul einleitete. Weiter ging es mit vielen musikalischen Leckerbissen, wobei vorwiegend moderne Werke der Posaunenchorliteratur zu hören waren – hauptsächlich komponiert und /oder arrangiert von Musikern mit einer festen Bindung zum süddeutschen Raum, sei es durch Geburt (J. Uhlenhoff) Studium (H. Kullmann, D. Wendel, J. Hahn) oder Lehrtätigkeit (R. Roblee).

Jazzliebhaber kamen genauso auf ihre Kosten wie Freunde traditioneller Posaunenchormusik. Nicht nur die Sätze der eigentlich für Violine geschriebenen Triosonate von G. B. Sammartini aus dem Spätbarock oder Richard Roblees Jazzversion „Ein feste Burg ist unser Gott“, die kurze aber bewegende „Reformationsfanfare“ von D. Wendel und die als ‚eigentlicher Höhepunkt‘ angekündigten Stücke von Jürgen Hahn aus „Best of Dixieland“ entlockten dem Publikum immer wieder gerne gespendeten Zwischenapplaus.

Mit gewissem Stolz wies Norbert Daum darauf hin, dass alle Mitglieder seines Posaunenchors, einschließlich des evang. Pfarrers von Reichenberg,  „lupenreine Laien“ seien – mit einer Ausnahme: seinem Sohn Alexander, derzeit Student an der Musikhochschule Köln. So brillierte dieser denn auch als Solist an der Posaune mit „Fly Me To The Moon“, einem u.a. durch Frank Sinatra unter diesem Titel bekannt gewordenen Pop-Song. Als unüberhörbar weiterer Profi ließ Rebekka Leitloff zur Halbzeit des Konzerts die Orgel ertönen: konzertant, kraftvoll und präzise klang das ‚Palladio‘ von Jenkins durch den Raum – ein Stück, das einst als Werbemusik für einen Diamanten-Fernsehspot in Form einer Streichersuite entstanden war.

Gerne und mit großer Freude bedankten die Reichenberger Musiker sich bei ihrem Publikum für den kräftigen, stehenden Beifall mit weiteren Zugaben und schickten es schließlich mit Brahms‘ „Wiegenlied“ nach Hause - vorbei an den aufgestellten Spendenkörben, die sich erfreulich mit Papiergeld füllten.

Aus gegebenem Anlass hier deshalb ein großes Dankeschön von der Gemeinde St. Paul an alle beteiligten Musiker und an alle ‚Scheinwerfer‘!

Mehr Bilder (Veit/Leitloff) und ein Klangbeispiel vom Konzert  hier ...

 

Neujahr 2018 in St. Paul (kvt)

Silvester hatte sichtlich seine Opfer gefordert, und so war leider nur eine kleine Schar zum Neujahrsgottesdienst gekommen. Den geistlichen Start ins neue Jahr gab Diakonin Magdalena Kurth, das „theologische Nesthäkchen von St. Paul“, mit ihrem klar durchdachten Gottesdienst zur Jahreslosung 2018 „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“  (Offenb. 21,6)
Anschließend versammelte man sich in den Gemeinde-räumen zu einem kleinen Empfang.
Pfr. Stephan Schmidt erinnerte an Höhen und Tiefen des vergangenen Jahres und gab dann der Hoffnung Ausdruck, dass 2018 ein gutes Jahr für die Gemeinde St. Paul werden würde.
Mit einem Glas Sekt etc. stieß man gemeinsam auf das kommende Jahr an und tauschte auch gerne noch persönliche Worte aus.
 
Mehr Bilder hier ...

 

2000 EURO für mehr Zeit bei Patienten der Sozialstation

Rechtzeitig vor Weihnachten wurde der Scheck mit 2000 Euro an Schwester Teresa B. Niewelt (stv. Pflegedienstleitung u. Teamleitung Würzburg) und Krankenpfleger Christian Horn übergeben. Hiermit soll die Arbeit der Sozialstation des Diakonischen Werkes Würzburg, insbesondere zusätzliche nichtabrechenbare Stunden für seelsorgerliche Gespräche, unterstützt werden. Der Freundeskreis „Soziales Netz“ hat auch 2017 wieder große finanzielle Unterstützung für diakonische und soziale Projekte im Gemeindegebiet von St. Paul in Heidingsfeld und im Steinbachtal erhalten. Für diese Unterstützung danken Pfarrer Stephan J. Schmidt, Pfarrer Werner Schindelin und Frau Hanne Hermann allen Spendern sehr herzlich.

(v.l.nr.: Pfr. Schmidt, Sw. Teresa Niewelt, Pfr. Schindelin, Pfleger Christian Horn,
Frau H. Hermann)

Text: Pfr. S.J. Schmidt / Foto: F. Veit

Weitere Infos:  http://www.heidingsfeld-evangelisch.de/diakonie.php

 

Vorweihnachtliches Nikolaussingen des Kinderchors St. Paul im Städtle (fvt)

 

 

 

 

 

 

 

Am Freitag, den 08.12.17, ist  im Städtle der Kinderchor St. Paul zum zweiten Mal seit seiner Gründung im vergangenen Jahr vor dem großen Christbaum am Rathaus aufgetreten.
 

Die Kinder erfreuten das Publikum mit traditionellen und neuen Weihnachtsliedern. Obwohl in diesem Jahr nur eine etwas  reduzierte Besetzung zum Singen erscheinen konnte, haben die verbliebenen Sängerinnen und Sänger  umso fröhlicher, schwungvoller und mit großer Begeisterung - begleitet von ihrer Chorleiterin, Kantorin Rebekka Leitloff -  ihre Lieder vorgetragen und damit ihre weihnachtliche Vorfreude zum Ausdruck gebracht.Am Ende des Konzerts erfüllten sie sogar den Wunsch aus der Zuhörerschaft, das Lied von der Weihnachtsbäckerei - quasi als Zugabe -  noch einmal erklingen zu lassen.

In Vertretung vom Nikolaus übergaben Frau Helga Beck und Frau Eva Ziegler als Dankeschön allen Kindern kleine Geschenke:  Bratwurst, Kinderpunsch und Schokoladen-Nikoläuse.

Mehr Fotos und ein Hörbeispiel (Veit) hier ...

 

Paulaner Rieslaner (kvt)

 

Nein – selbst wenn das Datum es vermuten lässt, es handelte sich nicht um eine Nikolausfeier am 05. Dezember 2017 im Heidingsfelder Winzerkeller!

 Diesmal versammelten sich viele Paulaner, Freunde und Gäste in dem beeindruckenden Zuhause des örtlichen Winzervereins, weil der Kulturtreff zu einem ganz besonderen Bildungsprogramm geladen hatte. An zwei Jubiläumsjahre sollte erinnert werden: an das 80ste Todesjahr von Dr. August Ziegler, dem einstigen Leiter der bayrischen Hauptstelle für Rebenzüchtung in Würzburg bzw. Veitshöchheim, und an das 60ste Jahr seit dem Sorteneintrag seiner Weißweinzüchtung, des Rieslaners, der anfangs noch unter dem Namen Mainriesling geführt wurde.

 Lange im Vorhinein schon hatte Heiner Ratsch, der Verantwortliche für den Kulturtreff, diesen Abend geplant. Mit seinen Helfern hatte er – bestimmt gerne – die fränkischen Weinbaugebiete, Winzer und Kellereien besucht, um sechs der besten Tropfen und Raritäten des Rieslaners für die angekündigte Weinprobe aufzuspüren. Außerdem war es ihm auch noch gelungen, den Abend  mit zwei örtlichen Weinrepräsentanten zu bereichern:

 Zu Beginn der Verkostung stellte die amtierende Heidingsfelder Weinprinzessin, Alexandra Hutka, kurz die Lebensstationen von Dr. August Ziegler vor. Auch aus der Bibel zitierte sie – schließlich saß hier ja viel kirchentreues Volk mitsamt dem zugehörigen Pfarrherrn!


Winzermeister Günter Wohlfart, Kellermeister am Bürgerspital und privat ebenfalls Winzer, vermittelte mit großem Sachverstand und typisch fränkischem Humor den Werdegang einer fränkischen Züchtung, wie es im Programm geheißen hatte.

 Zum Erstaunen und zur großen Freude der Teilnehmer hatten sich die sechs Weinproben in zehn (!) verwandelt, zu denen Wasser, hervorragendes Brot (u.a. Kastanienbrot) und reichlich Wurst- und Käsehappen gereicht wurden.

 Zehn Rieslaner für die Paulaner! Zunächst drei trockene, darunter ein Mainriesling der ersten, vor 60 Jahren gepflanzten Reben! Ein Bio-Wein (demeter), eine Auslese, Lagenweine und Spätlesen – hierunter die Flasche 16 von den einst 782 Flaschen des Prinzessinweins 2013 der Barbara Wohlfart.

Das Ergebnis unter den Anwesenden waren Neugier, Fachsimpelei, Frohsinn und purer Genuss!

 

 

 Vieles gab es zu hören, zu staunen und auch einiges hinzu zu lernen, wenn der mit zunehmendem Alkoholgenuss steigende Geräuschpegel das zuließ. Wussten Sie beispielsweise, dass ein Wein eine ‚grüne Note’ haben kann, dass ‚Fischer‘ eine Lagebezeichnung ist, dass saisonaler Wassermangel geringe Säure im Wein bedingt oder dass ‚Petrolnote‘ und ‚Benzolton‘ als besonderes Gütezeichen gelten? Günter Wohlfart verstand es meisterhaft, sein Fachwissen einzubringen, ohne die Gäste zu schulmeistern. Geduldig ließ er genug Zeit zum Probieren und ging auch auf alle zusätzlich gestellten Fragen ein. Er berichtete von Anbauflächen, Witterungsextremen, Bodenverhältnissen, Schädlingsbekämpfung und Marktorientierung. Dabei vergaß er nicht, zum Vergnügen seiner Zuhörer in schönstem Fränkisch ein paar Gedichte und Geschichten zu Besten zu geben, wie z.B. die vom ‚Spätheimkehrer‘:  
Von einer Weinprobe kommt ein  junger Vater spät und angetrunken nach Hause. Weil er Streit mit seiner Frau fürchtet, schleicht er ins Schlafzimmer, bleibt aber geräuschvoll am Stubenwagen hängen. Schlau beginnt er deshalb, den Stubenwagen hin und her zu schieben und tröstend auf das Baby einzureden – bis ihn verärgert die Stimme seiner Frau erreicht „Das Kind im Korb gauzt wirkli nit, weil’s bei mir im Bette liegt!“

Auf den Nachhauseweg wurden schließlich die inzwischen sehr gut gelaunten Weinverkoster mit dem wohlmeinenden Ratschlag entlassen, sich vor den bekannten ‚Heidingsfelder Mostfleckenabschürfungen‘ vorzusehen – d.h., den Hausmauern nicht zu nahe zu kommen…

 Ein großes Dankeschön für diesen entspannten und fröhlichen Abend allen, die zu seinem guten Gelingen beigetragen haben – allen voran Heiner Ratsch!

Mehr Fotos (Veit) hier ....

Kleine Statistik aus dem Gemeindeleben 2017

31 Taufen, 
7 Trauungen,
24 Konfirmanden,
24 Bestattungen,
2274 Abendmahlsgäste.
 

Aus unseren Kirchenbüchern (Stand 15.1.18)

Kirchlich getauft wurden:

Kirchlich getauft wurde:

Yasmin Walter am 06.01.2018

Der HERR wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.

 

Kirchlich getraut wurden:

Helmut Feidel und Martina Wiesendanger am 21.10.2017

Dies ist der Tag, den der HERR macht; wir wollen uns freuen und fröhlich an ihm sein.“

 

Kirchlich beigesetzt wurden:

Helmut Dotter, 90 Jahre, am 04.12.2017, Anneliese Wietzel, 88 Jahre, am 22.12.2017, Anna Lore Wehner, 90 Jahre, am 03.01.2018,
Klara Gehrmann, 86 Jahre, am 04.01.2018.

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte.

 

 


Fragen und Anregungen bitte an

Friedrich Veit

Impressum