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Sankt Paul- vom evangelischen Verein zur Kirchengemeinde Kirchenführer St. Paul siehe hier... Die Kirchengemeinde St. Paul gibt es seit 1913. Es
Er setzte zunächst den Bau der Eichendorff-Schule durch.1910 wurden die evangelischen Heidingsfelder zur Filialgemeinde St.Stephan. Ab 1913 gab es schließlich eine eigene Kirchengemeinde. (Abb.: Aufnahmekarte in den Evangelischen Verein von 1908) Nach jahrelangen, anstrengenden Verhandlungen mit dem
Königlich-Bayerischen Oberkonsistorium in München (heute:
'Landeskirchenrat') wurde 1912 der Grundstein zum Kirchenbau gelegt. Ein Jahr später, am 6. Juli 1913, wurde St Paul geweiht.
Die Kirche entstand somit in der Epoche des Späten Historismus in barocker
Formensprache - im Detail mit Elementen des Jugendstils (des sog.
"Prinzregenten-Barock"). Von außen dominiert der monumentale, in das
zweigeschossige, traufsichtige Langhaus eingestellte Turm. Das
Polygonaltarhaus mit vorgelagerter offener Säulenarkade toskanischer
Ordnung leitet zum Kubus des Pfarrhauses über. Der Kircheninnenraum ist
einheitlich als zweischiffige holztonnengewölbte Emporenhalle mit
originaler Ausstattung erhalten (Doppelgemälde von Eulogius Böhler). (Text nach John-Christoph Baalmann M.A.) ► Fest und beweglich - über 90 Jahre Die junge Kirchengemeinde ist nie zur Ruhe gekommen. Vielleicht ist das
der Grund für den Wunsch vieler Gemeindeglieder nach Verlässlichkeit.
Kurz nach ihrer Geburt erlebt die Gemeinde Sankt Paul harte Kriegsjahre,
dann Zur Kirchenmusik kommen soziales Engagement wie der Kindergarten, das Wohnstift, die Altenheimseelsorge, das "soziale Netz" und die Diakoniestation. Das "Städtle" wird zur wachsenden Vorstadt; aus Diaspora wird Ökumene. Seit 1982 ist die Lukaskirche im Steinbachtal in die Gemeinde eingegliedert. Heute ist St. Paul eine volkskirchliche Gemeinde mit einem breiten Angebot. Sie versteht sich als Teil der Heidingsfelder Gesellschaft und als lebensbegleitende Partnerin ihrer Glieder. Manchmal leidet sie am mangelnden Idyll einer geschlossenen Ortsgemeinde. Aber sie wagt es, sowohl die Tradition zu pflegen, als auch Neues zu entdecken. (Foto: Beim alljährlich stattfinden ökumenischen Bittgang zur Weinbergskapelle) ► Der Seele
Wir sind unserer Vergangenheit verpflichtet. Daher wollen wir auch weiterhin verlässliche Partner sein: gemeinsam glauben, Leben begleiten und Heimat geben. Darüber hinaus wollen wir als evangelische Botschafter ansprechbar und ansprechend sein: zuhören, Orientierung bieten und für das Evangelium begeistern.
(Foto: Altar in St.Paul,Heidingsfeld vor der Innenrenovierung 2007/2008)
► Unsere Gemeinde hat zwei Kirchen: St. Paul in Heidingsfeld
(s.Startseite) und Lukas im Steinbachtal.
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