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Sankt Paul: Von der Grundsteinlegung bis heute

Kirchenführer St. Paul siehe hier...

St. Paul - seit 1913 eine Würzburger Vorstadtgemeinde


Es begann in der Reformationszeit.
1586 befahl Julius Echter, dass die Evangelischen in Heidingsfeld zur katholischen Kirche zurückkehren müssen.
1806 lebten nur noch 3 Protestanten im katholischen "Städtle". Aber der Bau der Eisenbahn brachte evangelische Arbeiter nach Heidingsfeld; andere Protestanten folgten. Diese evangelische "Urgemeinde" gehörte lange Zeit zu St.Stephan in Würzburg.
1912 wurde der Grundstein zum Kirchenbau gelegt. Bereits ein Jahr später, am 6. Juli 1913, wurde die neue Kirche geweiht. (Zum Baustil, etc. vgl. Kirchenführer von St. Paul)
Seit 1982 ist die Lukaskirche im Steinbachtal in die Gemeinde eingegliedert. 
Heute zählt die Gemeinde ca. 3000 Mitglieder.
Der erste Pfarrer der evangelischen Gemeinde war Heinrich Bullemer.

 

►  Fest und beweglich - über 90 Jahre

Kurz nach ihrer Geburt erlebte die Gemeinde Sankt Paul harte Kriegsjahre. Danach erfolgten zahlreiche politische, soziale und ideologische Umbrüche. Über die Jahre war immer wieder neues Engagement gefragt:
Zum Kindergarten kamen soziale Institutionen, wie Wohnstift, Altenheimseelsorge, "soziales Netz" und  Diakoniestation. Das "Städtle" wurde Vorstadt; aus Diaspora wurde Ökumene.    

Heute ist St. Paul eine volkskirchliche Gemeinde mit einem breiten Angebot. Sie versteht sich als Teil der Heidingsfelder Gesellschaft und als lebensbegleitende Partnerin. Darüber hinaus wollen wir als evangelische Botschafter ansprechbar und ansprechend sein. Wir geben Orientierung und wollen die frohe Botschaft von Jesus Christus weitergeben.

(Foto: Altar in St.Paul, Heidingsfeld vor der Innenrenovierung 2007/2008)

 

►  Die Pfarramtsführer seit Beginn :

1907 - 1912: Hilfsgeistlicher Fuchs

1913 - 1928: Pfarrer Bullemer

1929 - 1933: Pfarrer Meyer - Erlach

1933 - 1954: Pfarrer Weichselfelder

1954 - 1960: Pfarrer Wunderer

1960 - 1970: Pfarrer Winter

1973 - 1974: Pfarrer Liebau

1974 - 1988: Pfarrer Rüdel

1988 - 2008: Pfarrer Schlüter

2008 - heute: Pfarrer Schmidt

100 Jahre evangelische Kirche St. Paul

 – Historisches und Aktuelles –

Bereits in der Reformationszeit gab es erste Anfänge evangelischen Lebens und Glaubens in Heidingsfeld. Zahlreiche Bürger der damaligen Stadt Heidingsfeld bekannten sich zur Lehre Luthers und wünschten sich ein einvernehmliches Zusammenleben mit ihren katholischen Nachbarn. 1586 befahl Julius Echter, dass die Evangelischen in Heidingsfeld zur katholischen Kirche zurückkehren müssen. Unter Druck zogen sie in die evangelischen Nachbarorte Winterhausen, Kitzingen oder Schweinfurt.

Im Jahre 1818 wurde mit königlich bayerischem Edikt die Gleichstellung der Konfessionen verfügt. Seit dieser Zeit konnten im katholisch geprägten ehemaligen Fürstbistum Würzburg evangelische Gemeinden entstehen.

In Heidingsfeld gab es 1806 eine Gruppe von drei Evangelischen, die rasch wuchs.

Insbesondere durch den Bau der Eisenbahnlinien kamen evangelische Handwerker und Eisenbahnerfamilien nach Heidingsfeld. Am 29.11.1834 wurden die Evangelischen in Heidingsfeld offiziell in die protestantische Gemeinde Würzburg St. Stephan eingepfarrt, besuchten dort Gottesdienste und Konfirmandenunterricht.

Ein 1884 im Städtle gegründeter „Evangelischer Verein“ hatte ein großes Ziel:

„…den Protestanten in Heidingsfeld … zu … einer Schule und einer Kirche zu verhelfen“.

Mit Genehmigung des bayerischen Königs kam nach über 300 Jahren am 1.August 1891 ein evangelischer Hilfsgeistlicher und in der Reuterstraße 4 wurde mit Hilfe des Gustav-Adolf-Vereins ein „kleiner Betsaal“ eingerichtet. Am 1.Januar 1904 wurde dann die evangelische Eichendorff-Schule am Ostbahnhof eröffnet, in der schon bald zwei Klassen unterrichtet wurden. Am 9.November 1910 wurden die Evangelischen in Heidingsfeld zur Filialgemeinde von St. Stephan erklärt.

Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 9.Juni 1912 und innerhalb von 13 Monaten wurde Kirche und Pfarrhaus im Stil des späten Historismus erbaut. Barocke Stilelemente und Verzierungen im Jugendstil wechseln einander ab („Prinzregenten-Barock“).

In den Anfangsjahren gehörte noch Randersacker zum Gemeindegebiet, heute umfasst die Kirchengemeinde das „Städtle“ Heidingsfeld, den Dallenberg und das Steinbachtal mit der Filialkirche St. Lukas mit 2580 Evangelischen. Auch im Jubiläumsjahr feiert die Gemeinde gerne Gottesdienst, auch mit Familien, besondere Feste in der Kirche oder im Städtle. Dabei spielt die Kirchenmusik eine besondere Rolle. Für den Kindergarten St. Paul, der vor 60 Jahren errichtet wurde, ist ein Neubau mit Krippe in Planung. Seelsorgerliche Begleitung von Alten (u.a. im Wohnstift St. Paul und weiteren Heimen) und Jungen, gute Kontakte zu den katholischen Pfarreien St. Laurentius, Hl. Familie und St. Bruno und zu den vielen Heidingsfelder Vereinen prägen die Arbeit in einer vielschichtigen und vielfältigen Gemeinde.

Kirche und Pfarrhaus 1913

 

 

 

 

 

 Kirche

 

►  Unsere Gemeinde hat zwei Kirchen:

St. Paul in Heidingsfeld (s.Startseite) und Lukas im Steinbachtal.
Hier die wichtigsten Daten:
*1952, Januar   erste Besprechungen über den Bau einer  Kirche im Steinbachtal
*1963, November   feierliche Grundsteinlegung
*1964, 16. August,  Weihe 
Seit 1982 ist Lukas Teil der Kirchengemeinde St. Paul in Heidingsfeld.
(nach W. Metzler)

 

 

   
 


Fragen und Anregungen bitte an

Friedrich Veit

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