Gruß im Monat Februar

Wunsch im Februar
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Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser, "Wie geht es weiter? …" - Glauben wir den Prognosen der Virologen und Politiker, dann wird es wohl ein dunkles Tal, durch das wir noch gehen müssen. Oh, nein - die letzten Wochen und Monate haben mir und sicher auch Ihnen doch eh schon so viel Kraft abverlangt. Aber es gab ja auch Höhepunkte, wie die Begeisterung über die vielen kleinen Dinge rund um Weihnachten und auch die Andachten am Heilig Abend – so viel Kreativität und tollen Einsatz von Ideen. Immer wieder mussten wir unsere Namen aufschreiben – unsere Kontaktdaten preisgeben. Der Monatsspruch Februar sagt:
„Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!“ (Lukasevangelium 10,20)
Die eben gerade berufenen und ausgesandten Jüngerinnen und Jünger berichten Jesus ganz aufgeregt von ihren Erfolgen. Jesus warnt sie mit dem Hinweis, dass es immer zerstörerische Mächte gibt, die Erfolge auch zunichtemachen können.
Jesus sieht dieses Wechselbad der Gefühle ziemlich nüchtern: Überschätzt euren Einfluss nicht.
Aber er ermutigt auch:
Meine Nähe zu Gott ist unverrückbar (trotz aller aktuellen Abstandsregeln), mein Name ist im Himmel geschrieben (nicht nur auf menschlichen Listen).
Bei Gott bin ich unendlich wertvoll und bleibe unvergessen. Darauf will ich vertrauen und mich jeden Tag im Februar darüber freuen, dass unsere Namen im Himmel geschrieben stehen.

Herzlichen Gruß, auch im Namen des Mitarbeiterteams und des Kirchenvorstandes,
Ihr und Euer Pfarrer Stephan Schmidt