Ökumenischer Frauentreff am 07.12.2019

Frauentreff
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Bereits die alten Griechen kannten die vier Grundelemente FEUER; WASSER; LUFT und ERDE – alle wichtige Bestandteile des Lebens. Im Jahr 2019 beschäftigte sich der ökumenische Frauenkreis mit diesen und stellte jeweils ein Treffen unter den Aspekt eines der vier Elemente.
Im März befasste man sich mit der ERDE und pflanzte u.a. Ableger in Blumentöpfe. Der Sommer war dem WASSER gewidmet und überraschte außer mit einem erfrischenden Fußbad auch mit einer Mineralwasserverkostung. Bei der fröhlichen Frauenwanderung Anfang Oktober gab es genug Gelegenheit, LUFT zu schnappen.
Nun, im Dezember, sollte als letztes der vier Elemente das FEUER den gemein-samen Nachmittag bestimmen. Natürlich betraten alle neugierig das Gemeindehaus – was erwartete sie dort? Wohlig warme Wintertee- und Früchtepunschdüfte umwehten angenehm die Nasen, und staunende Augen wurden angezogen von flackernden Flammen, die in einem künstlichen Kamin tanzten! Das hatte keine erwartet!
Sofort wandte das Gespräch sich dem Feuer zu – die bereitliegenden Impulskarten und –bilder hätte man fast vergessen. Der Geschichte von der Entdeckung und Bedeutung des Feuers für die Menschheit folgten alle mit großem Interesse. Nicht vergessen wurden natürlich Bibelstellen, die mit Befeuerung oder Feuer zu tun haben, wie etwa Opferaltäre oder die Erzählung von Moses und dem brennenden Dornbusch (dessen Brennen bzw. Nicht-Verbrennen, wie gehört, eine Art Sinnestäuschung ist und vom gleißenden Licht der sengenden Sonne auf den glänzenden Blättern und Blüten dieses Busches herrührt). Und weiter schweiften die „feurigen Gedanken“ - erst zu Wohltat, Licht, Schutz, Wärme und Sonnenbad, dann aber auch zu Sonnenbrand, Gefahr für Gesundheit und Leben, Hausbrand, Feuersbrunst und Vulkanausbruch.
Heimelige Teelichte, Weihnachtsgebäck sowie Punsch oder Glühwein sorgten ebenso für gute Stimmung, wie die angeleitete Weihnachtsbastelei, willkommene Wellnessangebote (Handmassage, Rot-licht) und eine Leseecke mit besinnlichen, aber auch lustigen Advents- und Weihnachtsgeschichten.
Ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott“ deshalb allen eingebundenen Wohltäterinnen, die lange im Vorfeld geplant, gekauft, vorbereitet und sich dann vor Ort mit Massage, Rat und Tat eingebracht haben! Schon die entspannten, dankbaren Gesichter und das fröhliche Geplauder an diesem Dezembertag waren der beste Lohn für ihren engagierten Einsatz.
(Karin Veit)