"Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme" - Lukas10,35

Junge Krankenpflegerin
Bildrechte: epd Jürgen Blume

Durch die Corona-Pandemie ist die Arbeit der Pflegenden in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt. In der Krise wird deutlich, wie wichtig gute Pflege ist. Viele ältere Menschen sind auf Pflege angewiesen. Die Mitarbeiter in den Pflegeberufen kümmern sich um die zu pflegenden Menschen - ob in der ambulanten Pflege, der häuslichen Pflege oder im Betreuten Wohnen. Angesichts zukünftig steigender Zahlen von älteren Menschen in Deutschland steht die Gesellschaft vor einer sozialen Jahrhundertaufgabe.

Deshalb setzen sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die Diakonie Deutschland nicht nur für eine höhere Anerkennung für den Beruf, sondern auch für eine bessere finanzielle Ausstattung ein. Diakonie-Präsident Ulrich Lilie und EKD-Ratsvorsitzender Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm verweisen darauf, dass eine Aufwertung des Berufs sich nicht nur auf die Zufriedenheit der Pflegenden, sondern auch auf die ihnen anvertrauten Menschen auswirke. Außerdem müssten Ressourcen künftig gerechter verteilt werden: „Wer Alte, Kranke und Menschen mit Behinderung betreut, muss ein größeres Stück vom gesellschaftlichen Wohlstand abbekommen“, sagt Bedford-Strohm.

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