Konzerte

Mehrmals im Jahr finden in unseren Kirchen St. Paul und in der Lukaskirche Konzerte statt.

Einen Bericht vom letzten Adventskonzert finden Sie HIER...

„Ein tolles Zuhören und viel Spaß!“ waren der Wunsch von Rebekka Leitloff, nachdem sie die Gäste in der Kirche begrüßt hatte. Viele waren gekommen. St. Paul war tatsächlich voll – und das, obwohl es in Würzburg und Umgebung so viele „Parallel- und Gegenveranstaltungen“ gab! Das Programm versprach aber auch ein abwechslungsreiches Hörerlebnis – sozusagen „für jeden etwas dabei“. Genauso präsentierten sich Instrumentalisten und Sänger: Teenager, Großeltern und ‚Die Dazwischen‘ trafen sich in der Musik und lieferten gemeinsam ein wunderschönes Adventskonzert ab!

Lebhaft und frisch begann die bereits seit drei Jahren in St. Paul bekannte und beliebte Streichergruppe „Paleso Trio“ mit einer Sarabande von Carl Bohm. Die jungen Musiker integrierten sich anschließend in das Orchester „Ensemble Allegretto“ unter Leitung von Roswitha Pax, dessen Vivaldi-Concerto in d-moll allgemein begeisterte.   

Mit der Verpflichtung von drei Gesangssolisten (Aurelia Moritz – Sopran, Martin Pauli – Tenor, Tobias-Kuno Germeshausen – Bass) hatte Rebekka Leitloff ein weiteres Highlight gesetzt, denn  einerseits wurde Durantes „Vergin, tutto Amor“ zu Gehör gebracht, andererseits konnte die bekannte Bach-Kantate „Nun komm der Heiden Heiland“ mit entsprechender Besetzung aufgeführt werden. Der neu entstandene Projektchor hatte diese Kantate, wie auch die restlichen Lieder, seit Mitte Oktober unter Leitung von Rebekka Leitloff einstudiert.

Das folgende Instrumentalstück des türkischen Komponisten Fazil Say, kraftvoll vorgetragen von Hinrik Strömer am Klavier, überraschte und beeindruckte die Zuhörer sehr. „The Lord bless you and keep you“ (John Rutter), der aaronitische Segen und bekannt seit der Hochzeit des britischen Prinzen Harry im Mai 2018, sowie Leonard Cohens „Halleluja“ verzauberten das Publikum durch ihre abwechslungsreiche Performance.
Sowohl das feinfühlige Dirigat, als auch die deutliche Artikulation des Chores in der Fremdsprache und der engagierte Einsatz aller Musiker trugen ihren Teil dazu bei (wobei der Nebenschauplatz des ‚rennenden Schlagzeugers‘ ungewollt zusätzliche Heiterkeit auslöste)


Mit „Tochter Zion“ von Händel ‚für alle‘ schloss das Konzert. Bei vielen Besuchern löste sich die Spannung - sie sangen gern und aus voller Brust mit und spendeten reichlich Applaus.

Danke für diese abwechslungsreiche, höchst unterhaltsame Stunde! Es war wirklich „Ein tolles Zuhören und viel Spaß!“  -kvt-